Job am Flughafen

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Der internationale Verkehrsflughafen Köln-Bonn ist ein wichtiges Frachtdrehkreuz und belegt hinsichtlich Passagieraufkommen den sechsten Platz in Deutschland. Mehr als 13.000 Beschäftigte üben an diesem Airport vielseitig interessante Berufe aus. Einer von ihnen ist der Job als Luftsicherheitskontrollkraft am Flughafen Köln-Bonn. Nachfolgend erhalten Sie Einblicke über die Voraussetzungen einer Ausbildung, den Arbeitsalltag und Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung.

Einwandfreies Führungszeugnis als Voraussetzung für eine Ausbildung

Der Beruf der Luftsicherheitskontrollkraft (auch Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände genannt) bringt viel Verantwortung mit sich. Daher müssen Interessenten gewisse Voraussetzungen erfüllen. Neben dem Schulabschluss der Mittleren Reife ist ein Führungszeugnis erforderlich, welches keinerlei Einträge aufweist. Weitere Kriterien sind:

  • gute/sehr gute Schufa-Selbstauskunft
  • physische Belastbarkeit
  • psychische Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • gepflegtes Äußeres
  • höfliche Umgangsformen

Die Ausbildungsinhalte basieren auf dem Inhalt des LuftSiG. In einem modular aufgebauten Lehrgang werden dem Auszubildenden alle wichtigen Kenntnisse über die speziellen Aufgaben dieses Berufes vermittelt. Die Dauer der Ausbildung/Umschulung zur Luftsicherheitskontrollkraft beträgt drei Monate. In dieser Zeit erhalten die Teilnehmer fundiertes Fachwissen im Bereich der Rechtsvorschriften, erlernen Methoden zur Identifizierung von verbotenen Kofferinhalten sowie Verstecken von illegalen Gegenständen im Gepäck. Sie trainieren zudem, wie sie sich bei sicherheitsrelevanten Zwischenfällen angemessen verhalten können. Zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung gehört am Ende eine bestandene Prüfung, die vor der zuständigen Behörde stattfindet.

Der Arbeitsalltag einer Luftsicherheitskontrollkraft

Die Hauptaufgabe im Alltag einer Luftsicherheitskontrollkraft liegt zuerst einmal in der Kontrolle von Personen und deren mitgeführtem Gepäck. Kontrolliert wird hier beispielsweise ob das Handgepäck zulässig ist. Das Personal setzt Handsonden, Körperscanner und Sprengstoffspürgeräte ein und tätigt zudem Kontrollgänge. Kontrollkräfte für Personal und mitgeführte Gegenstände müssen sich außerdem um Alarmverfolgung oder Fahrzeugkontrollen kümmern und sich immer bewusst sein, dass jederzeit etwas passieren kann. Das blitzschnelle Erkennen und Analysieren von Situationen gehört in allen genannten Aufgabenbereichen immer dazu. An deutschen Flughäfen umfasst das Aufgabenspektrum noch viele weitere Tätigkeiten. Mögliche zusätzliche Aufgaben sind unter anderem:

  • Einweisung von Flugzeugen
  • Push Back
  • Parkplatzbewirtschaftung und unterschiedliche Groundhandler-Aufgaben
  • Diebstahlsicherung sowie allgemeine Bewachungstätigkeiten

Spezialisierung für bestimmte Kontrollbereiche möglich

Fortbildung spielt im Berufsbild der Luftsicherheitskontrollkraft eine wichtige Rolle. Sie gewährleistet den Erhalt der hohen Qualitätsstandards. Die Mitarbeiter können diverse Kurse besuchen und sich auch auf bestimmte Kontrollbereiche spezialisieren. Allgemein sind die beruflichen Aussichten sehr gut, da an Flughäfen im Prinzip alles und jeder kontrolliert wird. Auch am Flughafen Köln-Bonn besteht in der Regel immer Bedarf an erstklassig ausgebildeten und zuverlässigen Luftsicherheitskontrollkräften. Wer sich für den Beruf der Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände entscheidet, entscheidet sich für einen Job mit viel Verantwortung, der abwechslungsreich und zukunftsorientiert ist.