Job am Flughafen

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Luftsicherheitsassistent am Flughafen Schönefeld

Flughafen Berlin-Schönefeld unter den Top Ten von Deutschlands Verkehrsflughäfen

Der Flughafen Schönefeld wird durch den Berliner Großflughafen Berlin Brandenburg abgelöst, möglicherweise schon direkt zu Beginn der 2020er-Jahre. Die Flugbahn des Airports ist als Nordbahn des FBB Willy Brandt vorgesehen. Sowohl jetzt in Schönefeld als auch am zukünftig einzigen Berliner Verkehrsflughafen hat die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität. Demzufolge muss noch mehr und noch genauer kontrolliert werden. Das gilt sowohl für Reisegepäck und Luftfracht als auch für die Fluggäste und deren Handgepäck.

An diesem Punkt ist der Job des LuftAss, bzw. Luftsicherheitsassistent gefragt. Wer mit dieser Aufgabe am Flughafen Berlin-Schönefeld betraut ist, der kann durchaus mit einer Weiterbeschäftigung als LuftAss am FBB, dem Flughafen Berlin Brandenburg rechnen. Dafür spricht auch, dass die FBB, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Betreiber des Airports Schönfeld ist.

Job als Luftsicherheitsassistent in Schönefeld

Zu den potentiellen Arbeitgebern des LuftAss m/w/d hier in Schönefeld gehören der Betreiber des Airports, dessen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, Airlines sowie Sicherheitsfirmen. Da von Schönefeld aus europaweite Urlaubsziele direkt oder als Zubringer angeflogen werden, ist das saisonale Passagieraufkommen besonders hoch. Für den Luftsicherheitsassistenten bedeutet das die Bereitschaft zur flexiblen Arbeit in Ferien- und sonstigen Stoßzeiten mit Mehr- und Wochenendarbeit, bis hin zur Schichtarbeit.

LuftAss nur mit Zuverlässigkeitsprüfung

Rechtsgrundlage für den Job ist das Luftsicherheitsgesetz LuftSiG. Nach § 7 werden die dort genannten Zuverlässigkeitskriterien erwartet, um diesen anspruchs- sowie verantwortungsvollen Beruf auszuüben. Von Haus aus gut geeignet sind Berufs- und Quereinsteiger, die zuvor im Sicherheitsbereich tätig gewesen sind. Dasselbe gilt für Mitarbeiter von Bundes- und von Landespolizei oder für Personenschützer mit Nachweis und Qualifikation. Abgesehen von den Anforderungen des LuftSiG werden von dem Bewerber einwandfreier Leumund und lupenreiner Schufa-Score erwartet.

Ausbildung beziehungsweise Umschulung und ihre Inhalte

Sowohl bei der Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten, als auch bei der Umschulung zum Luftsicherheitsassistenten dauert es etwa drei Monate bis zur kombinierten theoretisch-schriftlichen Prüfung. In dieser Zeit werden Lehrinhalte zu Themen vermittelt wie:

  • Waffen-, Stoff- und Drogenkunde
  • Organisation der bundesweiten sowie internationalen Luftfahrt und Luftsicherheit
  • Waffen- sowie Sprengstoffrecht in Deutschland und international, vorzugsweise in der Europäischen Union
  • Sicherheitsvorkehrungen am sowie auf dem Flughafen Schönefeld
  • Sicherheit am Boden vor und während des Fluges sowie nach Landung
  • Durchführung von Personenkontrollen
  • sprachlicher und kommunikativer Umgang mit den Fluggästen aus aller Welt
  • und anderes mehr

Arbeitsalltag des LuftAss in Schönefeld

Der Airport Berlin-Schönefeld verfügt über vier Abflugterminals. In jedem von ihnen ist der Arbeitsplatz für den Luftsicherheitsassistent am Übergang, an der sogenannten Schleuse hin zum Sicherheitsbereich. Jeder Fluggast wird einzeln per Hand abgetastet. Hinzugezogen werden ein Metalldetektor, auch bekannt als Handsonde sowie ein Ganzkörperscanner. Gleichzeitig wird direkt nebenan das Handgepäck mit einem modernen Röntgengerät durchleuchtet. Dasselbe gilt für Oberbekleidung mit Mantel und Jacke, die zuvor abgelegt wird. Der Luftsicherheitsassistent muss ebenso genau wie konzentriert arbeiten; gleichzeitig muss er sich dem kontrollierten Passagier gegenüber höflich und freundlich verhalten. Das gehört zu seinen Kernkompetenzen, wenngleich es nicht immer leicht fällt. Gesucht wird nach Gegenständen und Substanzen, deren Mitführen während des Fluges verboten bis hin zu strafbar ist. Wenn solche Gegenstände bzw. Substanzen mitgeführt werden, dann müssen sie hier vom Luftsicherheitsassistent entdeckt und konfisziert werden.

Berufliche Weiterentwicklung in Schönefeld und am FBB

Ebenso wie in anderen Non-Aviation-Bereichen in Schönefeld gibt es auch für Luftsicherheitsassistenten vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich weiterzubilden und zu entwickeln. Nach Schulungen, Seminaren, Workshops oder Fortbildungsveranstaltungen folgen Beförderungen zum Team-, Gruppen- und zum Schichtleiter. Das größere Maß an Verantwortung hat auch eine bessere, sprich höhere Vergütung zur Folge.

Diese Chancen werden spätestens mit der Inbetriebnahme des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg noch getoppt. Er ist ungleich größer, hat deutlich mehr Gates sowie Flugsteige und somit einen ungleich höheren Bedarf an Personen- nebst Reisegepäckkontrollen.

Mehr Personal ist gleichbedeutend mit zusätzlichen Hierarchiestufen, mit mehr Arbeit, Kompetenz und verbesserten Aufstiegschancen. Vergleichbar ausschlaggebend ist die Firmenstruktur des jeweiligen Arbeitgebers wie Flughafenbetreiber oder Sicherheitsfirma. Insofern ist ein Arbeitgeberwechsel am Standort Schönefeld durchaus überlegenswert und kann mitunter einen Karrieresprung bedeuten. Der Arbeitsplatz selbst bleibt bei deutlich veränderten Anstellungsbedingungen weitgehend derselbe.