Job am Flughafen

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Luftsicherheitsassistent am Flughafen Hahn

LuftAss am Flughafen Hahn – sicherer Arbeitsplatz nach gründlicher Ausbildung oder Umschulung

Der Luftsicherheitsassistent, abgekürzt LuftAss m/w/d ist an jedem Flughafen unentbehrlich; so auch am Flughafen Frankfurt-Hahn, kurz Hahn genannt. Der ehemalige Militärflugplatz ist seit Mitte der 1990er-Jahre ein Flughafen für den zivilen Flugverkehr mit Passagieren und Luftfracht. Seine heutige Bekanntheit hat der Airport Hahn durch die irische Billigfluglinie Ryanair. Das Einsatzgebiet des LuftAss gehört zum Aufgabenbereich von Sicherheit und Security am Flughafen. Ob Hahn, ob Berlin, München oder Düsseldorf; hier wie da ist der Luftsicherheitsassistent mit seinem Know-how, seiner Arbeitsleistung sowie mit seinem Engagement gleichermaßen gefragt. Die vom Bundesinnenministerium vorgegebenen Ausbildungs- beziehungsweise Umschulungsinhalte sind bundesweit einheitlich.

Vielseitige Ausbildung in Theorie und Praxis

Der angehende Luftsicherheitsassistent muss von einer bis zu dreimonatigen Ausbildungsdauer ausgehen. In Anschluss an die kombinierte theoretisch-praktische Prüfung bekommt er gemäß dem Luftsicherheitsgesetz LuftSiG die Befähigung verliehen, als LuftAss zu arbeiten.

Zu den wesentlichen Lehrinhalten gehören:

  • die fundierte Waffen-, Sprengstoff- und Drogenkunde
  • das ausführliche Know-how zum Waffen- und Sprengstoffrecht
  • ein Basiswissen zur Organisation von Luftsicherheit und von der Luftfahrt allgemein
  • ausgiebiges Wissen zur Sicherheit am Boden und während des Fliegens
  • die praktische Durchführung von Personen- und Reisegepäckkontrollen
  • der ganz allgemeine Umgang mit den Fluggästen aus aller Welt
  • das Analysieren der Röntgenbilder von Hand- und Reisegepäck
  • ein detailliertes Wissen zu allen Kontrollabläufen am Flughafen Hahn
  • das Beherrschen aus dem FF sämtlicher Sicherheitssystem und Zugangskontrollen am Flughafen Hahn
  • weiteres Basiswissen rund um das Sicherheits- und Kontrollwesen am Flughafen

Der Arbeitsalltag des Luftsicherheitsassistenten

Hier am Flughafen Hahn befindet sich der Arbeitsplatz des LuftAss im Abflugterminal am Übergang vom Warte- zum Sicherheitsbereich. Jeder Fluggast mit Flugticket und Boardingcard wird mitsamt seinem Handgepäck aufs Genaueste kontrolliert. Zum einen geschieht das durch Körperabtasten per Hand oder mit einem Metalldetektor, und zum anderen durch ein zeitgleiches Röntgen des Handgepäcks samt der Oberbekleidung wie Mantel und Jacke und dem Ganzkörperscanner. Das klingt deutlich einfacher als es in der Praxis ist. Jeder Passagier verhält sich beim Kontrollvorgang individuell, das heißt anders als sein Vorgänger. Die Personenkontrolle erfolgt üblicherweise geschlechterbezogen; Männer kontrollieren Männer und umgekehrt.

Der Luftsicherheitsassistent sollte aufgrund seiner Ausbildung und seiner ganz allgemeinen Menschenkenntnis bestenfalls auf Anhieb den zu kontrollierenden Fluggast auf seinen Typus hin einschätzen können. Jedem Passagier ist bewusst, dass er vor dem Abflug penibel genau kontrolliert wird. An dieser Sicherheitsschleuse ist der Luftsicherheitsassistent für die Gefahrenabwehr verantwortlich. Das ist hier am Flughafen Hahn die einzige Personenkontrolle. Wer diese passiert hat, der kann weiterhin unbesehen das Flugzeug betreten. Des Weiteren ist der Luftsicherheitsassistent auch ein erster Ansprechpartner für die Sicherheit der Passagiere sowie für die am Flugverkehr beteiligten Behörden. Ihm obliegt es darauf zu achten, dass die Sicherheit der Fluggäste gewährleistet wird und der Luftverkehr als solcher reibungslos abläuft. Mit einem Satz zusammengefasst: Was der Luftsicherheitsassistent am Flughafen Hahn an Gefahren bei Passagieren und dessen Handgepäck nicht entdeckt, das bleibt unentdeckt.

Auch am Flughafen Hahn gute Aufstiegschancen durch berufliche Weiterbildung

Sicherlich sind die Jobchancen auf mehr Kompetenz, Verantwortung und Geld an Deutschlands größten Airports besser als hier in Hahn. Dennoch lohnen sich Fort- und Weiterbildung sowie berufliches Engagement. Zu den Arbeitgebern des LuftAss gehören der Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften sowie Sicherheitfirmen. Die dortige Hierarchie ist ausschlaggebend für Aufstiegschancen wie zum Schicht-, Gruppen- oder Dienstleiter.

Im Übrigen ist der Job als Luftsicherheitsassistent krisenfest und dauerhaft. Sicherheit am Flughafen wird buchstäblich großgeschrieben, und das Sicherheitsbedürfnis als solches steigt mit der zunehmenden Zahl an Fluggästen. Oder anders gesagt: Fluggäste mit Reisegepäck und Sicherheit sind untrennbar miteinander verbunden. Das eine geht nicht ohne das andere. Der Arbeitsvertrag des Luftsicherheitsassistent ist tarifgebunden; insofern profitiert er als Arbeitnehmer auch von den regelmäßigen Lohn- und Gehaltsanpassungen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Job des Luftsicherheitsassistenten am Flughafen Hahn ein überaus gutes Standing innerhalb der Flugsicherheit hat.