Job am Flughafen

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Der Frankfurter Flughafen ist der größte Flughafen Deutschlands. Und wie an jedem Flughafen ist das oberste Gebot die Sicherheit für Fluggäste, die vor dem Betreten des nochmals separat gesicherten Abflugbereiches mit seinen Dutzenden Gates kontrolliert werden müssen. Diese Aufgabe übernimmt der Luftsicherheitsassistent am Flughafen Frankfurt. Kein Fluggast darf unkontrolliert die Sicherheitsschleuse passieren; oder umgekehrt formuliert, jeder Passagier wird vor Betreten des Abflugbereiches aufs Genaueste kontrolliert. Das ist die Aufgabe des weiblichen beziehungsweise männlichen Luftsicherheitsassistenten. Er wird im Auftrage und auf Anweisung der Bundespolizei tätig, die ebenfalls am Frankfurt Airport präsent ist.

Kompakte Ausbildung inklusive Umschulung innerhalb weniger Monate

Rechtsgrundlage für Zuständigkeit und Verantwortung des LuftAss, wie die Berufsbezeichnung im Alltag kurz genannt wird, ist das Luftsicherheitsgesetz LuftSiG. Die Anforderungen an diesen verantwortungsvollen Job sind hoch. Sie beginnen mit dem Mindestalter von 21 Lebensjahren und gehen weiter über eine abgeschlossene Schulbildung ab Haupt- und Realschule aufwärts, bis hin zu einer erfolgreich beendeten Berufsausbildung nebst der mehrjährigen Berufsausübung in dem Lernberuf. Doch nicht jeder, der diese Grundvoraussetzungen erfüllt, ist für die ebenso anspruchsvolle wie oftmals strapaziöse Tätigkeit als Luftsicherheitsassistent auch geeignet.

Zur persönlichen Eignung der Bewerberin respektive des Bewerbers gehören

  • ein hohes Maß an physischer sowie psychischer Belastbarkeit über einen längeren Zeitraum hinweg
  • die körperliche Verfassung mit Gesundheit und Fitness
  • Motivation bis hin zu Begeisterung im ständigen Umgang mit Menschen aus aller Welt
  • eine gepflegte Gesamterscheinung
  • das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift sowie wenn möglich einer weiteren Fremdsprache
  • ein „weißes“ polizeiliches Führungszeugnis
  • eine Schufa ohne Negativeintragung und infolgedessen mit einem hohen, sehr guten Basisscore
  • der insgesamt einwandfrei Leumund
  • viel Flexibilität in der Arbeitszeit mit Bereitschaft zu Wechselschicht- inklusive Wochenendarbeit
  • die Bereitschaft zur Teamarbeit
  • ...

Kerninhalt der Ausbildung zum LuftAss ist alles rund um die Personen- sowie die Hand- und Reisegepäckkontrolle. Das klingt einfacher als es in der Praxis ist. Zum einen gehören fundierte Kenntnisse dazu, was kontrolliert werden muss, kann und darf; zum anderen muss richtig und angemessen kontrolliert werden. Das geschieht sowohl per Hand als auch mit einem Detektor. Diese praktischen Kontrollübungen werden in der Ausbildung immer wieder aufs Neue geschult. Jeder Passagier ist anders als sein Vorgänger, und jede Personenkontrolle ist ein neuer, individueller Vorgang. Kenntnisse über Drogen, Sprengstoff, Waffen, verbotene Flüssigkeiten sowie anderes mehr müssen, wie es genannt wird, in der schriftlich-mündlichen Prüfung sitzen.

Neben der Schulung des Umganges mit Fluggästen muss der Luftsicherheitsassistent die unterschiedlichen Kontrollabläufe kennen. Röntgenbilder müssen schnell erfasst und analysiert werden können, und das Farbsehvermögen sollte bestenfalls gut bis sehr gut sein. Ein Überblick über die Sicherheit auf dem weitläufigen Gelände des Frankfurt Airport sowie rechtliche Grundlagen mit Gesetzgebung und Rechtsprechung komplettieren das Knowhow, wenn nach gut drei Monaten die Prüfung ansteht. Sie ist beileibe kein Selbstläufer, wie die Durchfallquote im mittleren zweistelligen Prozentbereich zeigt. Nach erfolgreicher Prüfung wird die amtliche Urkunde als LuftAss verliehen, bevor anschließend die praktische Arbeit im Sicherheitsbereich als Luftsicherheitsassistent am Frankfurter Airport beginnt.

Berufsmöglichkeiten mit Arbeitsplatz- und Gehaltsverbesserung nebst Aufstiegschancen

Der Job als LuftAss mit der reinen Personenkontrolle ist ein Anfang, er muss jedoch nicht das Ende der beruflichen Laufbahn am Frankfurter Flughafen sein. Einmal abgesehen von anderen Kontrolltätigkeiten innerhalb des Sicherheitsbereiches kann sich der Luftsicherheitsassistent durch Fort- und Weiterbildung zur Luftsicherheitskontrollkraft (Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände) qualifizieren, und dann weiter bis zum Luftsicherheitsbeauftragten im Bodensicherheitsdienst. Zu den Arbeitgebern gehören der Flughafenbetreiber, Airlines, Bodenabfertigungsgesellschaften, Unternehmen rund um die Luftfracht sowie Sicherheitsdienstleister. Überall am Flughafen geht es immer um ein Höchstmaß an Sicherheit. Mit diesem Wissen ist der Job als LuftAss im Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens dauerhaft sicher und geradezu garantiert.

Die Gleichung ist recht einfach
Je mehr Fluggäste und Flugbewegungen, umso mehr und noch intensiver muss kontrolliert werden. Das geht zwar mithilfe der Technik, aber auf keinen Fall ohne den Menschen, sprich ohne den Luftsicherheitsassistenten.

Wissenswertes über den Frankfurt Airport

Der Flughafen Frankfurt am Main, international Frankfurt Airport genannt, ist aus mehrerlei Sichtweise ein überaus attraktiver Arbeitgeber. Unter den bundesweiten Verkehrsflughäfen ist Frankfurt Airport der mit Abstand größte. In der Rhein-Main-Metropole Frankfurt nebst näherem Einzugsgebiet gehört der Airport zu den großen, vielgefragten sowie zuverlässigen Arbeitgebern. In der Airport-City auf dem rund 2.200 Hektar großen Flughafenareal sind inklusive der Zulieferindustrie etwa 80.000 Menschen beschäftigt, davon rund ein Viertel direkt beim Betreiber Fraport AG sowie dessen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.

Das jährliche Passagieraufkommen liegt bei rund 65 Mio. Fluggästen. Auf den zwei asphaltierten Start- und Landebahnen sowie auf je einer betonierten Start- und einer Landebahn werden jährlich knapp 500.000 Flugbewegungen mit Start und Landung abgewickelt. Diese Zahlen veranschaulichen, welches Leben und welche Hektik hier am Frankfurt Airport rund um die Uhr herrschen. In den Terminals, den Abflug- sowie Ankunftshallen halten sich ständig mehrere Zehntausend Reisende, Abholer, Beschäftigte, Tagesgäste und andere Personengruppen auf.