Job am Flughafen

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Der Flughafen Leipzig/Halle ist Heimatflughafen sowie Flugdrehkreuz für die Logistikunternehmen Aerologic und DHL. Die Verkehrslage des Airports ist geradezu ideal und infrastrukturell erstklassig erschlossen. Zum Leipziger Stadtzentrum beträgt die Entfernung knapp 20, und nach Halle im Nachbarland Sachsen-Anhalt etwa 25 Autokilometer. Anbindungen an die beiden Autobahnen A9 und A14 sowie an die Bundesstraße B6 sorgen für einen reibungslosen Lkw-Transport.

Der Flughafen rangiert im Frachtverkehr bundesweit auf Platz 2 nach dem Flughafen Frankfurt, und im Passagierverkehr unter den ersten 12 Flughäfen in Deutschland. Dies lässt erahnen, welch vielfältige Möglichkeiten für Jobs am Flughafen Leipzig bestehen.

Luftsicherheitsassistent – sicherer Job am Leipzig/Halle Airport

Rechtsgrundlage für die Aufgabe und Verantwortung des LuftAss, wie die Berufsbezeichnung kurz genannt wird, ist § 5 Luftsicherheitsgesetz LuftSiG. Der Luftsicherheitsassistent assistiert der Luftsicherheitskontrollkraft (Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände) bei den verschiedenen Kontrolltätigkeiten, und zwar vorwiegend bei der Personenkontrolle am und unmittelbar vor dem Abfluggate. Zum weiteren Aufgabengebiet gehört die Sicherheitsprüfung an Objekten auf dem gesamten Flughafengelände. Die persönlichen Anforderungen an den LuftAss sind recht hoch. Ihm müssen die Sicherheitsvorschriften am Leipzig/Halle Airport geläufig sein. Röntgenbilder richtig lesen und interpretieren gehört ebenso dazu wie ein kommunikativer Umgang mit den Fluggästen. Bereitschaft zum Mehrschichtdienst, positives Führungszeugnis, Schufa-Auskunft sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung sind weitere Voraussetzungen. Zu den regelmäßigen Tätigkeiten gehört die Personenkontrolle per Hand sowie mit der Handsonde.

Luftsicherheitskontrollkraft – Kompetenz zur Kontrolle von Mitarbeitern am und im Airport

Deutlich verantwortungsvoller und weitergehender sind Zuständigkeit und Verantwortung der Luftkontrollkraft. Sie hat das Recht und umgekehrt auch die Pflicht, neben den Fluggästen und Besuchern auch alle Mitarbeiter am und im Flughafen zu kontrollieren. Das kann zu sensiblen bis hin zu problematischen Situationen führen. Dementsprechend intensiv und umfassend ist auch die mehrmonatige, modular aufgebaute Ausbildung. Grundlage dafür ist § 8 LuftSiG. Zu den regelmäßigen Kontrollen gehören die der Fluggäste, deren Hand- und Reisegepäck, Bordkarten, Waren und Produkte sowie Reise-, Post- und Frachtdokumente jeglicher Art. Persönliche Voraussetzung sind der Schulabschluss Mittlere Reife, alternativ eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie die Vollendung des 21. Lebensjahres. Direkt nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung kann der Job am Flughafen Leipzig /Halle im Airport-Luftkontrolldienst begonnen werden.

Jobbörse am Leipzig/Halle Airport für Betrieb, Technik und Verwaltung

Für die drei Bereiche Betrieb, Technik und Verwaltung werden dauerhaft Mitarbeiter gesucht, aus-, fort- und weitergebildet. Jede Ausbildung steht unter dem Motto „Die Praxis ist der beste Lehrer“. Die Stellenbörse bietet eine Vielfalt an Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, aber auch Berufsangebote im Fluggastdienst, in der Flugzeugabfertigung bis hin zu Besucherführungen. Hochschulabsolventen sowie Berufstätigen mit Berufserfahrung wird ein Direkteinstieg in ihrem jeweiligen Fachgebiet ermöglicht. Vergleichbares gilt für Fach- und Führungskräfte mit einschlägiger Berufserfahrung in der Personalführung, im Sicherheitsdienst oder als Mechatroniker, Fluggerätemechaniker, in der Flughafen- und Immobilienverwaltung bis hin zur Flughafenfeuerwehr. Die MAH (Mitteldeutsche Airport Holding AG ) gehört zu den namhaften, zuverlässigen und besonders attraktiven Arbeitgebern in der gesamten Region Leipzig/Halle/Dresden.

Flughafen Leipzig/Halle - Früher und Heute

Der Flughafen Leipzig/Halle belegt ein rund 1.500 Hektar großes Gelände in der nordsächsischen Gemeinde Schkeuditz. Die Flughafeneröffnung datiert zurück in das Ende der 1920er-Jahre. Die damals erste Flugbahn war 400 Meter lang. Die zivile Luftfahrt für Luftschiffe begann in Leipzig schon Anfang der 1910er-Jahre. Im Raum Leipzig wurden damals nacheinander mehrere Regionalflughäfen errichtet, darunter einer für das heutige Ballungsgebiet Leipzig/Halle auf dem Gemeindegebiet von Schkeuditz. Der damalige Flugplatz Schkeuditz wurde im Jahr 1928 in die heutige Bezeichnung Flughafen Leipzig/Halle umbenannt. Der wirtschaftliche Aufschwung für den Verkehrsflughafen folgte direkt nach der politischen Wiedervereinigung.

Die beiden betonierten Flugbahnen sind jeweils 3.600 Meter lang. Eine ist 45, die andere 60 Meter breit. Zu den verkehrsreichsten Flugstrecken ab/nach Leipzig/Halle gehören in Deutschland Flugziele wie Frankfurt, Düsseldorf, München und Köln/Bonn; international sind Urlaubsziele wie Antalya, Palma de Mallorca, Las Palmas oder Hurghada gefragte Destinationen für Urlauber. Den Passagieren stehen zwei moderne Terminals zur Verfügung.

Betrieben wird der Airport von der Flughafen Leipzig/Halle GmbH. Mehrheitsgesellschafter ist mit 94 Prozent die MAH, Mitteldeutsche Airport Holding AG mit Sitz in Leipzig. Deren Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen mit 77, das Land Sachsen-Anhalt mit knapp 19, die Städte Leipzig und Dresden mit jeweils rund 2 sowie die Stadt Halle mit einem Anteil von 0,2 Prozent. Mit weiteren 5,5 Prozent ist der Freistaat Sachsen unmittelbar an der Flughafen GmbH als Gesellschafter beteiligt. Von den etwa 6.400 direkten und mittelbaren Inhabern der Jobs am Flughafen Leipzig, rund um das Fluggeschehen am Boden und in der Luft, sind reichlich 10 Prozent direkt bei der Betreibergesellschaft beschäftigt. Als Konzern beschäftigt die MAH mehr als 1.000 Mitarbeiter sowie Auszubildende. An landesweit mehreren Standorten der MAH Holding sind insgesamt etwa 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichen Branchen und Berufen tätig.