Job am Flughafen

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Köln Bonn Airport – Flugdrehkreuz für Lufthansatochter, UPS und FedEx

Der Flughafen Köln/Bonn mit seiner Zusatzbezeichnung „Konrad Adenauer“ im Angedenken an den gleichnamigen früheren Kölner Oberbürgermeister und späteren Bundeskanzler gehört zu den bundesweit namhaften internationalen Flughäfen. Die beiden namensgebenden Städte Köln und Bonn liegen in einem Radius von 15 bis 20 Kilometern um den Flughafen.

Heutzutage ist der Köln Bonn Airport Heimatflughafen der Lufthansa-Tochtergesellschaft Germanwings respektive Eurowings; darüber hinaus ist er für die Logistikunternehmen FedEx und UPS ein international wichtiges Flugdrehkreuz, wodurch die große Anzahl an Jobs am Flughafen Köln/Bonn zu erklären ist. Das Flughafengelände ist insgesamt 1.000 Hektar groß. Zur Verfügung stehen drei Flugbahnen. Die überdurchschnittlich hohe Zahl an jährlichen Flugbewegungen kommt auch dadurch zustande, dass der Köln Bonn Airport zu den ganz wenigen deutschen Flughäfen ohne Nachtflugverbot gehört.

Der Jobmotor Köln Bonn Airport bietet für jedes Berufsstadium den passenden Einstieg. Das Angebot reicht vom Schüler- und Ausbildungspraktikum über Studiengänge oder Berufswechsler bis hin zu Berufsanfängern. In mehr als zwei Dutzend Ausbildungsberufen werden dauerhaft vielfältige Jobs angeboten. Sowohl von Arbeitgeber- als auch von Arbeitnehmerseite besonders gefragt sind die des Luftsicherheitsassistenten sowie der Luftsicherheitskontrollkraft.

Luftsicherheitskontrollkraft – viel Verantwortung und fundiertes Fachwissen

Rechtsgrundlage für die mehrmonatige Ausbildung zur Luftsicherheitskontrollkraft sowie zur Berufsausübung ist § 8 LuftSiG, des Luftsicherheitsgesetzes. Zu den Voraussetzungen gehören der Schulabschluss Mittlere Reife, ein Führungszeugnis ohne jeden Eintrag, die gute bis sehr gute Schufa-Selbstauskunft sowie physische und psychische Belastbarkeit. Unabdingbar notwendig ist die Bereitschaft zum Dreischichtdienst. Kontrolliert werden Passagiere, deren Hand- und das aufgegebene Reisegepäck, Produkte und Waren, Fracht-, Brief- sowie Postsendungen jeglicher Art in Form von Röntgen- und von Handkontrollen. Im Grunde genommen ist die Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände (früher auch: Luftsicherheitskontrollkraft) für die Sicherheit auf dem gesamten Flughafengelände nicht zur zuständig, sondern letztendlich auch verantwortlich. Letzte Voraussetzung für die tatsächliche Berufsausübung ist die erfolgreich bestandene Prüfung nach dem LuftSiG.

Luftsicherheitsassistent – dauerhaft gefragter Job mit Zukunftsperspektive

Eng verbunden mit dem Beruf der Luftsicherheitskontrollkraft ist der des LuftAss, des Luftsicherheitsassistenten. Sein Aufgabengebiet richtet sich nach § 5 LuftSiG. Abgesehen von der schulischen Aus- und Vorbildung sind die persönlichen Voraussetzungen weitgehend dieselben wir für eine Luftsicherheitskontrollkraft. Erwartet wird eine insgesamt gepflegte, ansprechende sowie kommunikative Erscheinung. Kenntnisse in der Sprengstoff- und Waffenkunde sind ebenso notwendig wie die von systematischen Kontrollabläufen. Ohne die Kontrolle durch den LuftAss hat der Passagier keine Chance, zu seinem Abfluggate am Köln Bonn Airport zu gelangen.

Da ein Flugverkehr für Passagiere und Luftfracht ohne genaue Kontrollen weder denkbar noch möglich ist, können beide Berufsfelder als absolut krisenfest und sicher bezeichnet werden. Solange geflogen wird, muss auch kontrolliert werden.

Unternehmensbereiche Verwaltung, Technik, Flugzeugabfertigung und mehr

Der Köln Bonn Airport ist mit angesiedelten Unternehmen wie ein multifunktionaler Arbeitgeber für mehr als 30 Branchen. Die Jobs am Flughafen Köln/ Bonn gliedern sich grob in Verwaltung, Immobilien & Facility Management, in Abfertigung von Flugzeugen, Passagieren und Frachtgut sowie in das weite Berufsfeld der Technik. Flugzeuge, Fahrzeuge sowie Ausstattung und Einrichtung müssen gewartet, gepflegt und repariert werden. Die jederzeitige Einsatzbereitschaft der Flughafenfeuerwehr muss ebenfalls gewährleistet sein. Informationstechnologie, kurz IT mit Datensicherung und Datenspeicherung ist buchstäblich lebensnotwendig. Der Flughafenbetreiber bezeichnet die Jobs am Airport als eine spannende, abwechslungsreiche Herausforderung in einem dynamischen Umfeld der internationalen Luftfahrt. Der Köln Bonn Airport gehört zu den zuverlässigen, vielgefragten Arbeitgebern im Großraum Köln/Bonn. Für ein insgesamt angenehmes und zufriedenes Arbeitsklima sorgen tarifliche Bezahlung mit sozialen Sonderleistungen sowie flexible Arbeitszeitmodelle in den einzelnen Flughafenbereichen. Eine konkrete Jobbewerbung ist lohnenswert und durchaus auch aussichtsreich, ebenso wie die ein oder andere spontane Initiativbewerbung.

Historisches

Die Flughafengründung reicht zurück bis in die 1890er-Jahre; eröffnet wurde der heutige Köln Bonn Airport als damaliger Flughafen Köln/Wahn im Jahr 1938, ein Jahr vor Beginn des zweiten Weltkrieges. Ende der 1950er-Jahre wurde der bis dahin militärisch genutzte Flughafen für den zivilen Passagier- und Frachtverkehr übergeben.

Betrieben wird der Airport von der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Haupteigentümer sind die Gesellschafter Stadt Köln mit rund 31, Bundesrepublik Deutschland und Land Nordrhein-Westfalen mit jeweils knapp 30 sowie die Stadt Bonn mit dem geringen Anteil von etwa 6 Prozent. Eigentümer des Flughafengeländes ist die Bundesrepublik Deutschland über die BImA, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit Sitz in Bonn. Von den rund 15.000 Jobs rund um das Fluggeschehen am Köln Bonn Airport sind knapp 2.000 Stellen direkt beim Betreiber angesiedelt. International ist der Airport von der US-Raumfahrtbehörde NASA zertifiziert. Möglich waren sogar Landungen der US-Raumfähre Space Shuttle, sofern sich die Notwendigkeit dazu außerhalb der US-Stützpunkt ergeben hätte. Auf dem Flughafengelände ist ein Lufttransportgeschwader des Bundesministeriums für Verteidigung stationiert.