Job am Flughafen

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Leipzig/Halle bietet sowohl den Passagieren als auch den Beschäftigten ein attraktives Umfeld samt Infrastruktur eines internationalen Airports mit zahlreichen bundesweiten sowie internationalen Zielen. Dementsprechend interessant und vielseitig ist auch das Arbeitsgebiet hier am Airport. Zu den Tochtergesellschaften gehören die PortGround GmbH sowie die Flughafen Leipzig/Halle GmbH. In der Airport-City sind mehrere Tausend Mitarbeiter in zahlreichen Branchen beschäftigt und es finden sich am Flughafen Leipzig/Halle Stellenangebote in den verschiedensten Bereichen. Viele unter ihnen bei der Mitteldeutschen Airport Holding sowie bei Logistikunternehmen wie DHL oder Aerologic. Auch aufgrund der kontinuierlich steigenden Zahl an Fluggästen können die Flughafenjobs als krisensicher und dauerhaft bezeichnet werden. Das gilt ganz besonders für den Security- und Sicherheitsbereich mit den beiden Berufsbildern Luftsicherheitskontrollkraft (Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände) und Luftsicherheitsassistent.

Luftsicherheitskontrollkraft – am gesamten Flughafen vielseitig einsetzbar

Der Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich der Luftsicherheitskontrollkraft richtet sich nach dem Luftsicherheitsgesetz LuftSiG. Unter die Kontrolltätigkeiten fallen sowohl Personen- als auch Luftfracht- und Dokumentenkontrolle. Im Grunde genommen ist das gesamte Flughafengelände ein eigener Sicherheitsbereich. Die Ausbildung respektive Umschulung zur Luftsicherheitskontrollkraft dauert ein Vierteljahr. Die Schulung in Theorie und Praxis ist sowohl allgemein als auch fachspezifisch für das zukünftige Arbeitsgebiet am Flughafen. Dazu gehören neben der Waren- und der Personalkontrolle das Überprüfen von Bordkarten und von Fahrzeugen, das Überwachen externer Arbeiter wie Handwerker und Lieferanten, bis hin zur Flugzeugeinweisung oder zum Transfer der Fluggäste zum und vom Flugzeug.

Luftsicherheitsassistent – Spezialist für die Personen- und Handgepäckkontrolle

Der Arbeitsplatz des LuftAss ist am Übergang von der Abflughalle hinein in den Sicherheitsbereich mit Abfluggates und Duty-free-Shop. Jeder Passagier wird einzeln und individuell kontrolliert; das geschieht durch Abtasten mit Benutzen einer Handsonde. Zeitgleich wird direkt nebenan das Handgepäck gesichtet und kontrolliert. Grundlage für diese verantwortungsvolle Tätigkeit ist § 5 LuftSiG. Die Ausbildung zum LuftAss dauert drei Monate; sie endet mit einer kombinierten schriftlich-mündlichen Prüfung. Diese Personalkontrolle wird im Auftrage der originär zuständigen Bundespolizei durchgeführt. Bei der Kontrolle wird nach Gefahrgütern wie giftige oder ätzende Stoffe, wie brennbare Flüssigkeiten, Bomben, Waffen und Drogen jeglicher Art gesucht. Was hier nicht gefunden wird, das kann anschließend ungehindert in das Flugzeug gelangen.

Flugzeugabfertigung

Zu den Hauptaufgaben gehören das Fahren und Bedienen von Fahrzeugen sowie Geräten zur Luftfahrzeugabfertigung nach Notwendigkeit und Einsatzort; ferner die Überprüfung und Sicherstellung der Einsatzbereitschaft aller im Tätigkeitsbereich eingesetzten Fahrzeuge und Geräte. Anstellungsvoraussetzungen sind der Führerschein Klasse B, eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie die Bereitschaft zur Mitarbeit im Winterdienst mit Flugzeugenteisung, für Wechselschicht- und zur Wochenendarbeit.

Sachbearbeitung von Luftfracht und Dokumenten

Die Bearbeitung von Frachtabfertigungsvorgängen, insbesondere die Erstellung und Überprüfung von frachtbegleitenden Dokumenten inklusive der Zollbearbeitung mit Fracht- und Zollabfertigungssystemen ist eines von mehreren Aufgabengebieten beim Flughafenbetreiber und seinen Tochtergesellschaften. Das Avisieren von Sendungen, die Bearbeitung von Schriftverkehr oder Barkassierung, Kassenführung und Belegerstellung sind weitere Alltagsarbeiten. Voraussetzung für diese anspruchsvolle Tätigkeit ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit kaufmännisch-logistischer Orientierung. Erwartet werden Kenntnisse im Zollwesen sowie in der Import-, Export- und der Transitabfertigung. Spezifische Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden ebenso erwartet wie sehr gute Kenntnisse in allen gängigen MS-Office-Programmen. Wer diese Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringt, findet am sicher am Flughafen Leipzig/Halle Stellenangebote, die auf sein Profil passen.

Check-in Agent im Passagier Handling

Nach einer sorgfältigen Einarbeitung in die Systeme und Abläufe am Airport gehören die Unterstützung bei der Betreuung von Reisenden, die Beratung zu Dienstleistungen sowie die Bearbeitung von Unregelmäßigkeiten zur alltäglichen Arbeit. Das Bedienen von Arbeits-, Transport- und Kommunikationssystemen ist eine zwingende Voraussetzung zur Annahme von Passagieren und deren Gepäck für den Flug. Ergänzt wird das Anforderungsprofil mit der eigenständigen Organisation des Einsteige- und Transitvorganges. Interkulturelle Kompetenz sowie Englisch in Wort und Schrift sind einige der Grundvoraussetzungen für diese Tätigkeit.

Kundenmanagement mit Schwerpunkt Logistik

Wie fast jeder Flughafen ist auch der Leipzig/Halle Airport ein internationaler Fracht- und Warenumschlagplatz. Zu den Aufgaben im Kundenmanagement für Logistik gehören die Entwicklung, der Aufbau und die Pflege von Kundenkontakten zu Airlines, Spediteuren sowie MRO-Anbietern für Wartung, Reparatur und Betrieb. Hinzu kommt die Unterstützung der Geschäftsleitung beim Akquirieren von Neukunden. Das Studium als Einstellungsvoraussetzung sollte in einem luftfahrtbezogenen, betriebswirtschaftlichen oder technischen Bereich abgeschlossen sein. Englisch- sowie Russischkenntnisse in Wort und Schrift verbessern die Einstellungschancen ganz wesentlich.

Das ist der Leipzig/Halle Airport

Der internationale Verkehrsflughafen Leipzig/Halle gehört mit seinem Passagieraufkommen zu den bundesweit 15 größten Airports; im Bereich der Luftfacht belegt der sächsische Flughafen nach Frankfurt am Main den zweiten Platz. Der Flughafen liegt knapp 20 Kilometer von der Leipziger Innenstadt entfernt. Auf dem 1.400 Hektar großen Flughafengelände sind zwei betonierte Flugbahnen zu jeweils 3.600 Metern Länge und 45 beziehungsweise 60 Metern Breite. Betreiber ist seit Mitte der 1990er-Jahre die MDF, Mitteldeutsche Flughafen AG. Mehrheitsgesellschafter mit mehr als Dreiviertel der Anteile ist der Freistaat Sachsen. Zusammen mit dem Land Sachsen-Anhalt sind beide Bundesländer mit gut 95 Prozent die maßgeblichen Eigentümer.