Job am Flughafen

Das Original aus Hamburg - Seit 2014

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, abgekürzt FBB wurde als Flughafenbetreiber- und Flughafengesellschaft im Jahr 1991 gegründet. Die Gesellschaft ist somit auch einer der Ansprechpartner für Flughafen Berlin Stellenangebote. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland mit 26 sowie die beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg mit jeweils 37 Prozent. Die FBB betreibt direkt den Flughafen Berlin-Schönefeld sowie über ihre Tochtergesellschaft BFG, Berliner Flughafen-Gesellschaft den Flughafen Berlin-Tegel mit der Zusatzbezeichnung Otto Lilienthal.
Der Flughafen Schönefeld ist das Drehkreuz für die Fluggesellschaften Easyjet, Germania, Ryanair und Condor.

FBB – Sicherer Arbeitsplatz bei einem fürsorglichen Arbeitgeber

Die FBB gilt mit den drei Berliner Flughäfen als einer der gefragten und sicheren Arbeitgeber in der Bundeshauptstadt. Beim Betreiber FBB und der Tochter BFG sind mehrere Tausend Beschäftigte tätig. Seit ihrer Gründung Anfang der 1990er-Jahre hat sich die FBB zu einem regionalen und landesweiten Jobmotor entwickelt. Das Wachstum der Einwohnerzahl rund um den Flughafen Berlin-Brandenburg, der Arbeitsplätzen und somit auch der Stellenangebote sowie der Firmenansiedlungen bleibt seit Jahren konstant hoch.

Gründe für die Beliebtheit des Arbeitgebers

Neben der großen Arbeitsplatzsicherheit erfreuen sich auch die vielfältigen Sozial- und Zusatzleistungen der FBB großer Beliebtheit bei den Bewerbern auch Stellenangebote an Berliner Flughäfen. Hierzu zählen:

  • Qualifizierte Personalentwicklung mit beruflicher Fort- und Weiterbildung
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Vergütung nach eigenem Haustarifvertrag
  • Flexible Arbeitszeitmodelle in den einzelnen Unternehmensbereichen
  • Mitarbeiterversorgung in Betriebsrestaurant und Kantine
  • Betriebliches Ideenmanagement
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Jährliches Mitarbeitergespräch als Dialoginstrument für Arbeitssituation, Zusammenarbeit und individueller Entwicklungsperspektive

Rund 20.000 Luftverkehrsarbeitsplätze in der Region Berlin und Brandenburg

In der heutigen Zeit ist die Zahl an direkten sowie an mittelbaren Jobs an den Berliner Flughäfen auf rund 20.000 angestiegen; die Tendenz ist weiterhin zunehmend. Die überwiegende Zahl der Arbeitsplätze ist in den Bereichen Handling, Sicherheitsdienste, Technik und Wartung angesiedelt. Auf allen Sektoren eines hochtechnisierten Flughafens werden Mechatroniker gebraucht und ständig gesucht. Das Spektrum reicht von Fahrzeugen über Anlagenmechanik bis hin zur Flugzeugwartung. Zum Anforderungsprofil gehören die Fachoberschulreife, gute Mathematik- und Englischkenntnisse sowie das generelle Interesse an der Technik als solcher. Flughafen Security ist eine eigene Form des Sicherheitsdienstes auf dem weitläufigen Gelände des Airports. Dauerhaft gefragt sind Busfahrer und Bodenpersonal für die Flugabfertigung beispielsweise im Vorfeldservice, oder Verwaltungskräfte für das Büromanagement.

Luftsicherheitsassistent zum Schutz für die Fluggäste

LuftAss, wie die Berufsbezeichnung kurz genannt wird, sind dem Bereich der Security zugeordnet. Sie kontrollieren die Passagiere sowie deren Handgepäck an der Schwelle von Abflughalle zu Abfluggate. Genaue Kenntnisse über jegliche Gefahrenstoffe sind eine Grundvoraussetzung für diese Berufsausübung. In der mehrmonatigen Ausbildung wird fundiertes Wissen in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Sprengstoff- und Waffenkunde
  • Waffen- und Sprengstoffrecht
  • Sicherheit auf dem Flughafengelände
  • Sicherheit am Boden und in der Luft
  • Organisation von Luftfahrt und Luftsicherheit
  • Vorschriftsmäßige Durchführung von Personen- und Sachkontrollen
  • Allgemeiner Umgang mit den Fluggästen
  • Zugangskontrollen und Sicherheitssysteme
  • Staatsbürgerkunde und Allgemeinwissen
  • … und anderes mehr

Die beruflichen Zukunftsaussichten bei der FBB sind ausgesprochen gut. Zum Abschluss der mehrmonatigen Ausbildung folgt eine theoretisch-praktische Eignungsprüfung. Anschließend wird dem LuftAss die urkundliche Befähigung zur Berufsausübung verliehen

Luftsicherheitskontrollkraft für Personal- und Warenkontrolle

Wie das Wort ausdrückt, handelt es sich um das weite Gebiet einer Kontrolle der Luftsicherheit. Dazu gehören neben der genauen Personen- und Warenkontrolle das Überprüfen von Bordkarten, regelmäßige Kontrollgänge auf dem Flughafengelände, die Überprüfung von Fahrzeugen oder das regelmäßige Überprüfen von Alarmanlagen und Alarmsystemen. Die dreimonatige Intensivausbildung gliedert sich in Grund- und Fachausbildung. Nach mehreren hundert modular aufgebauten Lehreinheiten folgt eine behördliche Abschlussprüfung. Rechtsgrundlage für den Beruf als Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände (Luftsicherheitskontrollkraft) ist § 8 LuftSiG, des Luftsicherheitsgesetzes. Danach ist der Flughafenbetreiber, also die FBB „zum Schutz des Flughafenbetriebs vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs verpflichtet“. Das heißt im Umkehrschluss, dass ohne die Luftsicherheitskontrollkraft kein Passagier das Flugzeug besteigen, und dass letztendlich auch kein Flugzeug starten darf.

Fakten zu den Flughäfen

Südlich an das rund 630 Hektar große Flughafengelände angrenzend wird der neue Flughafen Berlin-Brandenburg errichtet; seine Zusatzbezeichnung lautet „Willy Brandt“. Vorgänger der heutigen FBB war die Interflug Gesellschaft für internationalen Flugverkehr mbH als staatliche Fluggesellschaft der DDR. Die Interflug wurde ein Jahr nach der politischen Wiedervereinigung aufgelöst. Das Gelände des Flughafens Willy Brandt ist rund 1.500 Hektar groß. Seine Inbetriebnahme ist im Verlaufe der langjährigen Bauzeit mehrfach aufgeschoben worden. Planungen gehen davon aus, dass der Flughafen zur Jahrzehntwende den Flugbetrieb aufgenommen haben wird. Der Airport verfügt über zwei Start- und Landebahnen. Die nördliche, 3.600 Meter lange Flugbahn wird bis zur Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg vom angrenzenden Flughafen Schönefeld genutzt. Die zweite, neue Start-/Landebahn ist 4.000 Meter lang und 60 Meter breit. Unmittelbar vor dem mehrgeschossigen Terminal des Flughafens Willy Brandt wird auf einem Gelände von bis zu 20 Hektar die Airport City als Dienstleistungszentrum für den FBB errichtet.