Job am Flughafen

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Der Flughafen Berlin Brandenburg mit dem internationalen Code BER wird auch als Berlin Brandenburg Airport bezeichnet. Betreiber des buchstäblich brandneuen Flughafens, dessen Eröffnung im Verlaufe der langjährigen Bauzeit mehrfach verschoben wurde, ist die FBB, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Flughafen BER Willi Brandt – Jobmotor für die Region Berlin und Brandenburg

Rund um das Fluggeschehen in der Bundeshauptstadt Berlin ist die Zahl an direkten sowie mittelbaren Arbeitsplätzen auf mittlerweile rund 20.000 angestiegen. Spätestens mit Beginn des Flugbetriebes am neuen Flughafen wird diese Zahl nochmals deutlich ansteigen, auch ungeachtet der dann anstehenden Schließung in Schönefeld und Tegel. Die neue Airport City ist schon heute ein modernes Dienstleistungszentrum für alle erdenklichen Branchen und Berufe. Dementsprechend vielfältig ist auch das jetzige sowie zukünftige Angebot im Bereich Berlin Brandenburg Flughafen Jobs, an allen drei Berliner Airports. Für die dortigen Jobs & Karrieren von Jobsuchenden, Studierenden oder für Schülerpraktika ist die FFB zuständig. Zu den Kooperationspartnern der FFB-Jobbörse gehören die Gate Training GmbH, die Flughafenagentur Berlin Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit sowie das Karriereportal Berlin. Das Land Berlin ist an etwa fünf Dutzend Gesellschaften sowie Anstalten des öffentlichen Rechts direkt beteiligt; so auch mit 37 Prozent an der FFB. Die verbleibenden Gesellschafteranteile verteilen sich wie folgt: ebenfalls 37 Prozent entfallen auf das Land Brandenburg, und 26 Prozent auf den Bund.

Luftsicherheitsassistent – Job mit Zukunft am BER

Wie das Wort formuliert, handelt es sich dabei um eine assistierende Tätigkeit im Bereich der Luftsicherung. Zu den Arbeitgebern gehören alle am Airport vertretenen Fluggesellschaften, der Flughafen selbst sowie die in eigene Gesellschaften ausgegliederte Bodenabfertigung. Kernaufgabe des LuftAss ist die Gefahrenabwehr auf dem gesamten Flughafengelände. Grundlage für die berufliche Qualifizierung ist § 5 LuftSiG, des Luftsicherheitsgesetzes. Die mehrmonatige Umschulung beziehungsweise Ausbildung zum Luftsicherheitsassistent umfasst:

  • Kenntnisse der Sicherheitsvorschriften am BER
  • Sicherheitssysteme und Zugangskontrollen
  • Analyse von Röntgenbildern
  • Sachgemäße Überprüfung von Hand- und Reisegepäck
  • Kommunikativer Umgang mit den internationalen Fluggästen
  • Kenntnisse in der Waffen- und Sprengstoffkunde
  • Ordnungsgemäße Durchführung von Personenkontrollen
  • Chronologisches sowie systematisches Kennenlernen von Kontrollabläufen
  • Allgemeine rechtliche Grundlagen bis hin zu Staatsbürgerkunde

Zu den persönlichen Eignungsvoraussetzungen des LuftAss gehören

  • Abgeschlossene Berufsausbildung, alternativ mehrjährige Berufserfahrung
  • Vollendung des 21. Lebensjahres
  • Sehr gutes Farbsehvermögen
  • Bereitschaft zum Mehrschichtdienst
  • Führungszeugnis ohne jede Eintragung
  • Positive Schufa-Selbstauskunft
  • Körperliche Eignung mit Belastbarkeit und allgemeiner Fitness
  • Einwandfreier Leumund sowie Teamfähigkeit

Tägliche Arbeiten sind die Personenkontrolle mit der Handsonde und per Hand, sowie die Hand- und die Reisegepäckkontrolle. Die Arbeit als LuftAss am BER sichert eine leistungsgerechte Bezahlung nach Haustarif.

 

 

Luftkontrollkraft – Mehr Kompetenz und Verantwortung

Grundlage für diese verantwortungsvolle Tätigkeit ist § 8 LuftSiG. Während der LuftAss ausschließlich Fluggäste und deren Gepäck kontrolliert, ist die Zuständigkeit der Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände auf alle Mitarbeiter am und im Flughafen, auf das aufgegebene Reisegepäck sowie auf Post- und Dokumentensendungen erweitert. Die Intensivschulung dauert ein Vierteljahr. Sie schließt mit einer praktisch-theoretischen Prüfung ab. Ausbildungsvoraussetzungen sind:

  • Mittlere Reife, alternativ eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Eintragungsfreies Führungszeugnis sowie Schufa
  • Bereitschaft zum Schichtdienst
  • Körperliche Fitness nebst geistiger Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit sowie freundliches, gepflegtes Auftreten
  • Erfolgreich bestandene Prüfung nach § 8 LuftSiG

Hauptsächliche Kontrolltätigkeiten sind

  • Aufgegebenes Reisegepäck, Handgepäck, Personen sowie mitgeführte Gegenstände
  • Waren, Personal und Bordkarten
  • Jegliche Fracht-, Post- und Dokumentensendungen als Hand- und als Röntgenkontrolle

Die Arbeitsplatzsicherheit der Luftkontrollkraft steigt mit zunehmendem Aufkommen des Flugverkehrs; das ist hier in BER geradezu garantiert.

 

Unternehmensbereiche vom Busfahrer über den Mechatroniker bis zum Buchhalter

Die Berlin Brandenburg Flughfane Jobs bei der FBB und an den drei Berliner Flughäfen sind so facetten- wie zahlreich. Im Grunde genommen sind hier in der Airport City sowie in Tegel und Schönefeld jede Branche und jedes Berufsbild vertreten. Die FBB-Jobbörse bietet buchstäblich Dutzende offene Stellen für Berufswechsler, für Berufseinsteiger sowie für Berufsfremde; die erhalten vielfältige Angebote für Schulungen, Aus- und Fortbildungen. Der Airport Campus ist als Hochschulprojekt der FBB gleichbedeutend mit einer „Kaderschmiede“ für Fach- und Führungskräfte sowie für diejenigen, die es in Zukunft hier am BER werden wollen.

Geschichte & Fakten

Das Unternehmen wurde ein Jahr nach der politischen Wende neugegründet. Aktuelle Planungen gehen mit Stand Oktober 2017 davon aus, dass der neue Berliner Flughafen spätestens zu Beginn des kommenden Jahrzehnts seinen Flugbetrieb aufnehmen wird. Dazu stehen zwei Start- und Landebahnen zur Verfügung. Die neue Südflugbahn ist betoniert, 4.000 Meter lang und 60 Meter breit. Die asphaltierte Nordflugbahn mit den Maßen 3.600 x 45 Meter wird zurzeit von dem angrenzenden Flughafen Berlin-Schönefeld genutzt. Die Entfernung zwischen den BER-Fluggastterminals und der Berliner Innenstadt beträgt knapp 30 Autokilometer. Die Gesamtfläche des Flughafens umfasst zurzeit etwa 1.500 Hektar. In seiner ersten Ausbaustufe ist der Flughafen Willi Brandt auf eine Jahreskapazität von rund 40 Mio. Passagieren ausgerichtet. Die FBB betreibt direkt den angrenzenden Flughafen Berlin-Schönefeld sowie indirekt über eine Tochtergesellschaft den Flughafen Berlin-Tegel. Geplant ist, nach der Inbetriebnahme des neuen Berliner Flughafens auf jeden Fall den Standort Schönefeld, und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den Airport Tegel zu schließen.