Job am Flughafen

Das Original aus Hamburg - Seit 2014

Eine Reise mit dem Flugzeug soll ein schönes Erlebnis werden. Unter anderem aus diesem Grund ist die Sicherheit an Flughäfen besonders wichtig. Luftsicherheitsassistenten zählen zur Security des Flughafens und sind für die Sicherheit der Reisenden zuständig.

Dauer der Ausbildung

Da die Bezeichnung Luftsicherheitsassistent kein anerkannter Ausbildungsberuf und keine anerkannte Berufsbezeichnung in Deutschland ist, ist die Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten auch nur über den Weg einer Weiterbildung oder Qualifizierung möglich. In den Tätigkeitsbereichen der Luftsicherheit ist eine abgelegte Prüfung nach dem Luftsicherheitsgesetz jedoch meist erforderlich.
Generell kann sich jeder, der bereits in der Sicherheitsbranche gearbeitet hat, beispielsweise als Polizist, für den Job des Luftsicherheitsassistenten bewerben. Die zusätzliche Aus- bzw. Weiterbildung dient jedoch dem eigenen und beruflichen Interesse und der Sicherheit. Quereinsteigern ist der Zugang zur Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten ebenfalls möglich.
Die Dauer der Qualifikation hängt vom jeweiligen Anbieter ab und kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern. Sie endet jedoch stets mit einer Prüfung.

Voraussetzungen

Grundsätzlich gibt es keinerlei berufliche oder schulische Voraussetzungen für den Job des Luftsicherheitsassistenten.
Notwendig für die Weiterbildung und die anschließende Ausübung des Berufs sind jedoch die körperliche Fitness, ein tadelloses Führungszeugnis, ein sicheres Auftreten und die nötige Sprengstoff- und Waffenkunde. Auch rechtliche Grundlagen sind nützlich, um die Tätigkeit bestmöglich ausüben zu können. Zudem werden natürlich ein höfliches Auftreten und ein freundlicher Umgang mit den Reisenden erwartet.

Schwerpunkt und Inhalte der Weiterbildung

Die Inhalte der Weiterbildung zum Luftsicherheitsassistenten sind je nach Anbieter unterschiedlich. Daher sollte der Interessent zuvor genau auf das Angebot achten.
Einige Themen sollten jedoch im Rahmen jeder Weiterbildung behandelt werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Sicherheit von Fracht und Gepäck
  • rechtliche Grundlagen
  • Sicherheitsvorschriften auf Flughäfen
  • Sprengstoff- und Waffenkunde und -recht
  • Luftsicherheit und Sicherheit am Boden
  • Abläufe während der Kontrolle
  • Analyse der Röntgenbilder
  • angemessener Umgang mit Passagieren
  • Durchführung von Personenkontrollen

Im Anschluss an die Unterrichtseinheiten, die mit vielen praktischen Segmenten versehen sind, steht eine Prüfung nach dem deutschen Luftsicherheitsgesetz an.

Anbieter der Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten

Die Tätigkeit als Luftsicherheitsassistent ist eine vertrauensvolle Arbeit, die viel Feingefühl erfordert. Zudem spielt die Sicherheit an den Flughäfen eine wichtige Rolle. Deshalb gibt es nicht viele Stellen, die mit der Weiterbildung des Luftsicherheitsassistenten beauftragt sind. Hierbei handelt es sich meist um anerkannte Stellen wie beispielsweise die GATE Training GmbH.

Fördermaßnahmen durch das Arbeitsamt

Eine Förderung durch das Arbeitsamt ist möglich, wenn der Interessent bereits arbeitssuchend gemeldet ist und die Ausbildungsstätte den Anforderungen des Amtes genügt. Hierzu ist wichtig, dass es eine öffentliche und anerkannte Betriebsstätte ist. Weitere Informationen werden von der jeweiligen Filiale der Arbeitsagentur mitgeteilt. Dort werden auch die Fragen bezüglich der jeweiligen Kosten geklärt.

Aufgaben eines Luftsicherheitsassistenten nach der Ausbildung

Aufgrund stetig wachsenden Bedarfs an Sicherheitspersonal bestehen für Interessierte, die lernfähig und kundenorientiert sind, gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. Die Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten bemächtigt zur sensiblen Arbeit mit entdeckten Fremdkörpern, Sprengstoffen sowie auffälligen Gepäckstücken und der Begleitung der Reisenden bis zum Flugzeug.