Job am Flughafen

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Fliegend die Welt erkunden. Ausgangspunkt dieser Vorstellung ist der Hamburger Flughafen. Gleichzeitig gilt der Flughafen als wichtiger Jobmotor für die gesamte Region. Rund 15.000 Menschen arbeiten am Flughafen Hamburg. Darüber hinaus werden ständig gut ausgebildete Fachkräfte für sehr viele Bereiche gesucht. Entsprechend groß ist die Anziehungskraft des Hamburger Airports auf Arbeitnehmer, die von den Vorteilen international ausgerichteter Arbeitsplätze profitieren.

Beispiel 1: Luftsicherheitskontrollkraft

Die Flughafensicherheit ist ein höchst sensibles Tätigkeitsfeld. Prädestiniert für die Aufgaben sind Fachleute, die als Luftsicherheitskontrollkraft (Kontrollkraft für Personal und mitgeführte Gegenstände) tätig sind. Entsprechende Mitarbeiter verfügen über ein breites Fachwissen, kombiniert mit speziellen Qualifikationen. Dazu zählen unter anderem:

  • Rechtsvorschriften im Bereich der Luftsicherheit
  • Identifikationsmethoden von verbotenen Gegenständen
  • Gebrauch und Bedienung der unabdingbaren Sicherheitsausrüstung
  • Auswertung und Prüfung von angezeigten Rötgenbildern
  • Spezielle Kenntnisse zur Terrorabwehr

Schwerpunktmäßig hat eine Luftsicherheitskontrollfachkraft Aufgaben rund um die Kontrolle von Passagieren, deren Reisegepäckstücken, Kontrolle von Handgepäckstücken oder dem Auffinden verbotener sowie gefährlicher Gegenstände zu erfüllen. Dazu nutzt der Fachmann beispielsweise Hand-Sonden, Körper-Scanner oder Sprengstoff-Spürgeräte.
Zu den erweiterten Aufgabenbereichen gehören die Überprüfung von Bordkarten, flughafenrelevante Kontrollgänge inklusive Fahrzeugüberprüfungen oder die Kontrolle externer Dienstleister wie Handwerker, Bauarbeiter und Lieferanten.
Im Umfeld von Flugzeug- und Kabinendurchsuchungen wird die Kontrollfachkraft ebenso eingesetzt, wie zur Sicherung von abgestellten Flugzeugen, Paketen, Post- und Frachtgut.

Ein Arbeitgeber stellt hohe Anforderungen an künftige Mitarbeiter. Körperlich müssen sie absolut fit sein, vorausgesetzt werden geistige Belastbarkeit und persönliche Zuverlässigkeit. Zum Arbeitsprofil gehört ein polizeiliches Führungszeugnis, gute Deutschkenntnisse und Grundkenntnisse der englischen Sprache. Der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, die Bereitschaft zu Schichtdiensten sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung sind ebenfalls unerlässlich.
Dem Arbeitsumfeld entsprechend umfasst die Ausbildung zur Luftsicherheitskontrollkraft neben einer Grundausbildung zusätzlich eine Fachausbildung, die am Ende mit einer behördlichen Prüfung abschließt. Damit erwirbt die Kontrollkraft beste Aussichten für die berufliche Karriere im Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens.

Beispiel 2: Luftsicherheitsassistent

Im Fokus der Mitarbeiter, die als Luftsicherheitsassistenten Arbeiten am Flughafen Hamburg verrichten, stehen primär Tätigkeiten im Rahmen der Gefahrenabwehr. Arbeitgeber sind der Flughafen Hamburg, die dort ansässigen Fluggesellschaften sowie Unternehmen der Bodenabfertigung. Die sich ständig ändernden Sicherheitsbestimmungen, abgedeckt durch § 5 Luftsicherheitsgesetz, wirken sich auf die Tätigkeiten der Mitarbeiter insoweit aus, dass diese sich laufend weiterbilden müssen. Die beruflichen Zukunftsaussichten sind also blendend, Karrieren als Supervisor, Bereichsleiter oder Betriebsleiter sind durchaus umsetzbar.

Die Aufgaben sind gegenüber der Luftsicherheitsfachkraft klar umrissen, da sich Assistenten ausschließlich auf Kontrollen von Passagieren sowie deren Handgepäck konzentrieren. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten dürfen sie Personen anhalten, sie kontrollieren und sogar durchsuchen, eine Aufgabe, die in Deutschland eigentlich nur der Polizei obliegt, die ansonsten als Aufsichtsbehörde gilt. Möglich ist ein Durchsuchungsvorgang durch eine sogenannte Beleihung gemäß der gesetzgebenden Sicherheitsbestimmungen. Bei Bedarf können sie kontrollierte Personen aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens verweisen, sofern diese die sogenannte Luftseite des Flughafens erreicht haben oder diesen Bereich erreichen wollen. Bei den angesprochenen Personen kann es sich auch um Mitarbeiter von Fluglinien sowie –betreibern handeln.

Alle Kontrollmaßnahmen werden in der Regel von Hand oder mithilfe von Metalldetektoren sowie mit dem Einsatz von Röntgentechnik durchgeführt. Ziel ist, gefährliche Gegenstände, giftige oder ätzende Stoffe, brennbare Flüssigkeiten, Bombenvorrichtungen sowie verbotene Waffen zu finden.
Ein Arbeitsplatz als Luftsicherheitsassistent bietet somit jeden Tag neue Herausforderungen in den Sicherheitsbereichen des Flughafens, die zudem noch von Steifen und durch bewaffnete Posten abgesichert werden. Für ein abwechslungsreiches und gesichertes Arbeiten ist gesorgt.

Beispiel 3: Fluglotsen

Für die Sicherheit sämtlicher Flugbewegungen sind Fluglotsen verantwortlich. Sie unterstützen Flieger bei deren Navigation, erteilen Start- und Landeerlaubnisse, bestimmen Rollbahnen oder versorgen die fliegenden Crews mit Wetterdaten. Fluglotse zu sein, könnte man mit einem Traumberuf vergleichen, an der erster Stelle steht das sehr hohe Verantwortungsgefühl, das den Arbeitsalltag der Fluglotsen bestimmt.

Ihre Tätigkeiten - ursprünglich war der Begriff Fluglotse im Bereich der Seefahrt anerkannt - können sie wahlweise im Tower oder in der Kontrollzentrale ausüben. In beiden Fällen arbeiten immer zwei Kollegen zusammen, die auch gemeinsam für ihre Entscheidungen verantwortlich sind, damit auch für die einzelnen Sektoren, die sich im fliegerischen Umfeld, ähnlich von Puzzlestücken, aneinanderreihen.

Fluglotsen kennen sämtliche Besonderheiten des Luftraums, den sie verantwortlich betreuen sowie ihre technischen Mittel, um auf jede Regung innerhalb des Luftraums reagieren zu können. Deshalb müssen die Mitarbeiten sich bestens auskennen mit Radartechnik, Navigation, Luftrecht, Flugzeugtypologie sowie Meteorologie und den gängigen Sprechfunkverfahren. Außerdem besitzen Fluglotsen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und sie haben ein hervorragendes Zahlenverständnis.

Ein Fazit: Dank der Fluglotsen und ihrer großen Verantwortungsbereitschaft erreichen sowohl Piloten und unterstützendes Flugzeugpersonal als auch Passagiere immer sicher ihr jeweiliges Ziel: den Flughafen Hamburg.